Spiritualität

Wie entwickle ich meine Intuition?

Ein weiteres Feld, wo sich EFT sehr nutzbringend einsetzen lässt, ist die Spiritualität. Damit meine ich nicht die diversen esoterischen Heilslehren, die den Markt mit allen möglichen Versprechungen überschwemmen, sondern das ernsthafte Bestreben vieler Menschen, in ihrem Leben einen Sinn zu finden, sich geistig seelisch weiter zu entwickeln und ihre Gaben und Talente in den Dienst an der Menschheit zu stellen. In diesem Sinne ist die Verkäuferin hinter der Wursttheke genauso spirituell wie ein Mönch in einem tibetischen Kloster.

Viele Menschen haben das tiefe Bedürfnis, ihre Intuition und emotionale Intelligenz zu verbessern, ihre innere Stimme oder Schutzengel oder ihre geistigen Führer besser wahrzunehmen und zu verstehen und ihre Ängste vor dem Tod oder generell vor der Zukunft zu überwinden. Manche haben sehr klare Wahrnehmungen und Visionen, aber sie vertrauen ihnen nicht und fühlen sich hin und her gerissen, weil sie Angst haben, für verrückt zu gelten oder verrückt zu werden.

Zu mir kommen viele Menschen, die diese Probleme haben. Auch hier lässt sich EFT sehr gut einsetzen. Viele Menschen haben große und tief sitzende Ängste, die die geistige Welt betreffen, weil in unserer Kultur eher eine Verstandesorientierte linkshirnige Prägung vorherrscht. Alles, was sich nicht mit den gängigen Methoden der Wissenschaft erklären lässt oder den gültigen Naturgesetzen scheinbar entgegen spricht, wird verteufelt und negiert und als Hirngespinste abgetan.

In meiner Arbeit mache ich immer wieder die Erfahrung, dass ein großes Bedürfnis nach geistiger Führung und einer Verbindung zu den höheren Ebenen besteht, vor allem, je unsicherer die äußeren Verhältnisse werden. Engel haben Hochkonjunktur und viel zu tun ;-)). *

Mit EFT möchte ich die Menschen ansprechen, die ihre Gaben und Talente besser einsetzen möchten, die wissen, dass ohne ernsthafte Arbeit an sich kein spiritueller Weg wirklich zum Ziel führen kann und die ihre Fähigkeiten einer sensitiven Wahrnehmung erweitern und verfeinern wollen.


Schutz vor negativen Energien
Viele Menschen haben das Bedürfnis sich zu schützen. Das hängt zum einem mit den latenten und unbewussten Ängsten in Bezug auf die geistigen Ebenen zusammen, und zum anderen mit der größeren Offenheit, die mit einer erhöhten Sensitivität einhergeht.

Die Angst von negativen Astralwesen oder negativen Energien ausgesaugt oder besetzt zu werden, ist oft sehr tief sitzend. Hier hilft nur eine umfassende Aufklärung darüber, dass keine Energie und kein Wesen letztlich die Macht hat, uns zu besetzen oder uns Energie abzuziehen!

Wir haben in aller Regel nicht gelernt, zwischen den erhöhten Schwingungsfrequenzen, die mit einer feinstofflichen Wahrnehmung einhergehen, und der ganz normalen Alltagsschwingung klar zu wechseln. Wir meinen, wir müssten immer offen sein und genau das führt dazu, dass sich jeder andere aus unserem Energiepool bedient und wir uns letztendlich müde und ausgelaugt fühlen und denken, dass wir nur von "Energiestaubsaugern" umgeben sind.

Ein Teil dieser erhöhten Sensibilität kommt auch aus dem tiefen archaischen Instinkt, wach zu sein für die subtilen Veränderungen in unserer Umgebung, um gegen mögliche Gefahren ausreichend gewappnet zu sein. Etwas in uns ist wie ein Radar, das permanent die Umgebung auf Störfelder "abtastet", in der Regel Aggressionen, die uns letztendlich bedrohlich werden können. Daher fühlen sich sensible Menschen in größeren Menschenmengen, Kaufhäusern etc, oft ausgelaugt und unwohl, weil sie ihr Radar auf die unterschwelligen Spannungen gerichtet haben und das Gefühl entwickeln, sie wären dem schutzlos ausgeliefert.

Auch in näheren Beziehungen kann das schnell der Fall sein, wenn es unausgesprochene Spannungen zwischen den Partnern gibt. Vor allem Frauen neigen dazu, ihr Radar für die zwischenmenschlichen Frequenzen sehr aktiv zu haben, da von ihnen auch ein Teil ihres Überlebens abhängt. Sobald wir uns im zwischenmenschlichen Bereich unsicher fühlen, erhöhen wir unsere Aufmerksamkeit und Wachsamkeit und diese vermehrte Spannung erleben wir als Energieleere.

Hier eine praktische Übung, aus diesem Loch zu kommen

Eine Übung zum An- und Abschalten
Stellen Sie sich vor, dass Sie eine hochpräzise und sehr empfindliche Maschine sind, die dafür gebaut wurde, sehr feine Schwingungen wahrzunehmen. Diese Maschine hat einen Einschalt- und einen Ausschaltknopf. Wenn Sie jetzt in eine feinere Schwingungsebene gehen wollen, stellen Sie sich vor, dass Sie den Einschaltknopf drücken und ein grünes Lämpchen aufleuchtet. Jede andere Vorstellung ist auch in Ordnung. Sie können sich das Bild so gestalten, wie sie möchten.

Dann stellen Sie sich Ihren Solarplexus wie eine Seeanemone vor, deren Tentakel ganz harmonisch sachte pulsieren. Wie sehen die Tentakel aus? Wie ist ihre Farbe? Wie bewegt sie sich? Wenn irgendetwas daran nicht harmonisch ist, visualisieren Sie den idealen Zustand. Dann beginnen Sie mit Ihrer geistigen Arbeit. Wenn Sie fertig sind, spüren Sie wieder in Ihren Solarplexus. Hat er sich verändert und wie? Oder pulsiert er nach wie vor in harmonischen Bewegungen? Visualisieren Sie im ersten Fall den harmonischen Zustand und gratulieren Sie sich im zweiten Fall, dass Sie gut gearbeitet haben! Jetzt können Sie den Ausschalter an Ihrer Präzisionsmaschine drücken und wieder auf Ihren normalen Energiezustand zurückkehren.

Machen Sie diese Übung regelmäßig, Sie werden schnell merken, dass Sie sich zentrierter und klarer fühlen.

Eine weitere Möglichkeit, sich geschützter zu fühlen ist die Anwendung des dunkelroten Pomanders von Aura-Soma.

Probieren Sie verschiedene Varianten aus. Spüren Sie auch nach, wo der besondere Knackpunkt in Ihrem Schutzbedürfnis gegenüber anderen Menschen liegt, auch und speziell in Ihrer Partnerschaft. Müssen Sie Ihre Wahrheit gegenüber anderen Menschen und / oder Ihrem Partner verteidigen? Könnten Sie abgelehnt werden, wenn Sie nicht ganz besonders achtsam auf die Schwingungen der anderen achten? Viel Stoff zum Klopfen....

Meine Wahrheit sagen? Um Gottes Willen!
Durch unsere kulturelle Prägung besonders der Kirche und den Hexenverfolgungen des Mittelalters bis hin in die Neuzeit, haben wir mehr oder weniger starke Blockierungen auf alle Eigenschaften und oder Fähigkeiten, die sensitive Menschen ausmachen. Das kann bis hin zum dem zutiefst unbewussten Glaubenssatz gehen:

Ich darf keine sensitiven Fähigkeiten haben, ich darf keine spirituellen / geistigen Wahrheiten von mir geben, weil ich sonst umgebracht werde!

Spüren Sie genau hin, was passiert, wenn ich Sie diesen Satz lesen! Nehmen Sie Veränderungen in Ihrer Atmung, in Ihrem Gefühl wahr? Zieht sich etwas in Ihrem Bauch oder Ihrem Brustkorb zusammen? Dann wissen Sie, dass irgendwo tief in Ihnen verborgen möglicherweise ein diesbezügliches Trauma gespeichert ist, was Sie mit EFT lösen können.



Hilfe, ich spinne!?
Eine weitere Angst, die viele Menschen haben, ist, dass man sie als Spinner oder als verrückt erklärt, wenn sie zugeben, Geistwesen oder Engel oder Energien wahrnehmen zu können. Sie haben auch Angst davor, verrückt zu werden, wenn sie sich den feineren Wahrnehmungen öffnen, weil sie nicht wissen, wie sie mit diesen Energien umgehen und sie steuern können.

Bei allen Ihren Wahrnehmungen haben Sie immer die Wahl: Sie können sie als vorläufige Arbeitshypothesen anschauen, die sich in der Umsetzung dann als passend oder auch nicht erweisen, oder Sie können alles als bare Münze nehmen und sich völlig kritiklos den inneren Eingebungen unterordnen oder alles als völlige Spinnerei abtun. Ich für mein Teil fahre mit der ersten Variante am besten. Letztendlich entsteht eine zunehmende Sicherheit aus der Überprüfbarkeit Ihrer Wahrnehmungen. Das geht nur in dem Vertrauen darauf, dass zumindest irgendetwas an Ihren Eingebungen stimmen muss, selbst wenn Sie sie nicht gleich einordnen können. Hier gilt wie überall: Übung macht den Meister!

Meditation & Konzentration
Manchmal ist ein großes Hindernis für unsere Selbstentfaltung die Konzentration. Wir können unsere Aufmerksamkeit nicht längere Zeit auf ein Ding gerichtet halten, z. B. wenn wir meditieren wollen. Ein Gedanke jagt den nächsten und wir haben vielleicht Mühe, uns immer wieder zurück auf den Gegenstand unserer Aufmerksamkeit zu fokussieren. Oder wir schlafen ein. Auch diese Dinge lassen sich mit EFT lösen.

Der Weckertrick
Ein weiterer Trick, das Halten unsere Aufmerksamkeit zu schulen, ist einen Wecker oder eine Stoppuhr auf zwei Minuten zu stellen und sich solange zu konzentrieren bis es klingelt. Sofort mit der Konzentration aufhören, wenn die zwei Minuten um sind. Beim nächsten Mal die Uhr auf drei Minuten stellen und wieder sofort aufhören, auch wenn die Konzentration gelingt.

Das hat den Effekt, dass wir uns nicht unter Druck setzen, weil wir uns konzentrieren MÜSSEN, sondern weil wir uns konzentrieren WOLLEN! Das ist ein himmelweiter Unterschied!

Diese Übung können Sie beliebig ausdehnen. Sobald Sie merken, es kommt wieder ein Zwang hinein, verkürzen Sie die Zeit. Am besten ist es, wenn Sie sogar ein bisschen unmutig werden, weil Sie durch den Wecker unterbrochen werden.

Die Sätze, die Sie dazu klopfen können, lauten wie folgt:

Auch wenn ich mich nicht konzentrieren kann, ..

Auch wenn ich mich unter Druck gesetzt fühle, wenn ich mich konzentrieren soll,...

Die Weckerübung und die Sätze lassen sich übrigens auch sehr gut bei Schulkindern anwenden, wenn sie sich nur schlecht oder nur sehr kurz konzentrieren können.

Wahr oder nicht? Der inneren Stimme vertrauen.
Ich erlebe es sowohl bei mir selbst, als auch bei anderen immer wieder, dass Schwierigkeiten auftreten, der eigenen Intuition und Wahrnehmung wirklich zu vertrauen. Das kann von dem plötzlichen Einfall reichen, die Wanderschuhe mit auf eine Reise zu nehmen, auf der man eigentlich gar nicht wandern will und sich dann herausstellt, man hätte sie gut gebrauchen können, bis hin zu einer leisen Stimme oder einem Unbehagen, die / das uns vor etwas warnt. Oder wir wissen spontan und ohne es erklären zu können, was passieren wird.

Genauso geht es uns, wenn wir uns bewusst auf eine "höhere Ebene" einstimmen und unsere Schutzengel oder Geistführer um Rat bitten. Oft sind die Informationen, die wir bekommen, in Bildern oder Assoziationen verschlüsselt, oder sie sind so weit weg von dem, was wir erwarten, dass wir unsicher werden, spinnen wir uns da nicht nur etwas in unserer Fantasie zurecht, oder steckt darin mehr als nur ein Körnchen Wahrheit.

Wenn wir Fragen stellen, ist in der Regel das Erste was kommt, das, was stimmt, weil es noch nicht durch die Filter unseres rationalen Verstandes gegangen ist. Mit der Zeit bekommt man eine gewisse Übung darin, das Echte vom Unechten zu unterscheiden. Echt ist das, was letztendlich einen Sinn ergibt. Informationen, die nicht auf die eine oder andere Weise auch nach einer gewissen Zeit stimmig sind, kann man getrost vergessen. Manchmal erscheint uns etwas auf den ersten Blick völlig abwegig, aber nach einer Weile erkennen wir, dass es möglicherweise genau auf den Punkt getroffen war.


Kann man Karma weg klopfen?
Viele Menschen leiden unter grundsätzlichen Schuldgefühlen, teils von ihrer religiösen Erziehung her, teils aus der Erkenntnis der Wechselwirkung zwischen Handlungen und ihren Folgen, teils auch, weil sie irgendwann einmal die Erfahrung gemacht haben, ein "böses" Kind zu sein. In dem Versuch, mit dem Schicksal umzugehen, vor allem, wenn die Erfahrungen eher von Leid und Unglück geprägt sind, neigen manche Menschen dazu zu glauben, es wäre eine Bestrafung für ihre Sünden aus diesem oder einem früheren Leben - schlechtes Karma eben.

Auch wenn ich ein sündiger / schlechter Mensch bin, ...

Der Gnade / dem Licht von oben würdig zu sein
"Herr, ich bin nicht würdig, dass du eingehst unter mein Dach, aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund!" - einer der Sätze, die unsere wahre Verbindung mit der Quelle allen Seins verschleiert und verzerrt....

Hier sind wir bei einem weiteren Stolperstein auf dem spirituellen oder religiösen Weg - dem Gefühl, unwürdig zu sein, jedwede Form von Gnade nicht wirklich zu verdienen. Viele wirklich ernsthaft um einen rechten Lebenswandel bemühten Menschen haben unbewusst eine Schranke, über die ihre spirituellen Erfahrungen nicht hinaus gehen. Andere sind in ihren Augen viel weiter und höher entwickelt, erleuchteter und viel würdiger der Erfahrung von Glückseligkeit und Gnade des Lichts! Sie versuchen ihr Ego abzutöten und möglichst selbstlos zu leben, was oft zur Folge hat, dass sowohl eine gesunde Kritikfähigkeit gegenüber manchen eher dogmatischen Lehren verloren geht, als auch ein großes Streben nach Erlösung und Heil-Werdung bis an den Rand von Zwanghaftigkeit gehen kann.

Ein sehr hilfreicher Blickwinkel auf diese Glaubensätze, die mir selbst nicht unbekannt sind, waren zum einen die Hinweise aus den Berichten von Nahtoderfahrungen, zum anderen Aussagen im Buch "Seelenfamilien" von Varda Hasselmann und Frank Schmolke.

In den Nahtoderfahrungen wird in der Regel von einem Lebensfilm gesprochen, der unmittelbar in Todesnähe rückwärts abspult und wo der Sterbende selbst alle Ereignisse in ihren Auswirkungen auf sich selbst und andere erfährt und sie auch bewertet. Ihm beiseite stehen immer sehr wohlwollende Wesen, die ihn mahnen, sich nicht zu hart zu beurteilen! Der Sinn der Übung ist, ein größeres Verständnis der Zusammenhänge, ein größeres Mitgefühl und eine tiefere Weisheit zu wecken, die dann im nächsten Leben zum Ausdruck gebracht werden kann.

Das, was aus der Kausalebene über dieses Thema gesagt wird ist Folgendes: ALLE unsere Erfahrungen, die wir hier auf der Erde in einem menschlichen Körper in einem Leben machen, sind für unsere Seelenfamilie, zu der wir nach dem Tod zurückkehren, WERTVOLL, egal, um was es sich dabei handelt! Wir versehen alle unsere Erfahrungen je nach kulturellem und sozialem Hintergrund mit Etiketten, schlecht, gut, böse, wünschenswert, abscheulich, positiv etc. Wenn wir in die geistige Welt zurück kehren, nehmen wir diesen ganzen Sack voller Erfahrungen mit und packen ihn "drüben" aus. Da haben sich dann alle Etiketten von gut oder böse quasi abgelöst und übrig bleibt nur die reine Erfahrung mit allen ihren Aspekten ohne jegliche Wertung. Was daraus folgt, ist ebenfalls wie bei der Nahtoderfahrung ein größeres Verständnis der Zusammenhänge, ein größeres Mitgefühl und eine tiefere Weisheit, die wiederum all den Mitgliedern der Seelenfamilie zugute kommt, die noch oder wieder inkarnieren.

Auch wenn mir noch sehr viel zu einem wirklich weisen, verständnisvollen und mitfühlenden Menschen fehlt, akzeptiere ich mich zutiefst und vollständig so wie ich bin.

Damit möchte ich erst einmal schließen. Es gibt eine Unmenge weiterer Aspekte, die sich mit EFT lösen und korrigieren lassen, die aber hier den Rahmen sprengen würden.

Bei speziellen Fragen oder dem Wunsch, Ihre ganz persönlichen Blockaden hinsichtlich Ihrer eigenen Fähigkeiten in Bezug auf Spiritualität und Medialität können Sie gerne mit mir einen Termin vereinbaren.


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