Fallbeispiele

Fallbeispiele aus der täglichen Arbeit
Seit Anfang 2003 habe ich mit ungefähr 2000 Menschen erfolgreich mit EFT gearbeitet. Folgende Beispiele sind nur ein winziger Bruchteil aus der Palette der Themen, die mir und meinen Mann Robert täglich begegnen. Einige dieser Fälle sind auch auf Gary´s Website erschienen - siehe EFT-Artikel

Selbst wenn als Überschriften Symptome oder medizinische Bezeichnungen stehen, ist EFT kein spezifisches Heilverfahren für diese Störungen. EFT wurde in allen Fällen als Technik eingesetzt, negative Emotionen zu lösen, im Sinn einer Förderung der allgemeinen Gesundheit.

* Hautjucken (Frau, 56, 3/07)

* Spritzenphobie aufgelöst (Mann, 55, 11/06)

* Chronische Bauchschmerzen (Frau, 35, 7/06)

* Ruhiges Sterben mit EFT (Frau, 58, 4/06)

* Spastik verschwindet (Frau, 67, 11/05)

* Schulterschmerz nach Luftzug (Frau, 72, 10/05)

* akuter Bandscheibenvorfall (Mann, 39, 10/05)

* Reinkarnationserfahrung (Frau, 40, 6/05)

* Reaktion Reinkarnationserfahrung (Frau, 42, 6/05)

* Hautjucken II (Frau, 22, 5/05)

* Überforderung als Mutter (Frau, 28, 4/05)

* Chronische Blasenentzündung (Frau, 36, 4/05)

* Entscheidungsschwierigkeiten (Frau, 28, 4/05)

* Mangelndes Selbstwertgefühl (Mann, 46, 2/05)

* Fibromyalgie (Frau, 49, 10/04)

* Eine chronische Schulterentzündung (Frau, 49, 3/05)







Hautjucken

Eine Frau kam wegen Hautjucken und Brennen der Haut, besonders im Gesicht. Sie hatte schon selbst sehr viel geklopft und viel aufgelöst, aber das Jucken machte ihr immer noch sehr zu schaffen. Wir beklopften die akuten Symptome, was etwas Linderung verschaffte. Dann ging ich auf die systemische Ebene über, die für mich immer wieder zeigt, wie sich der Einfluss unserer Familie und der dort geschehenen Schicksale mit unseren augenblicklichen Symptomen verknüpft.

Wir erforschten also ihre Familiengeschichte und fanden eine Großmutter, die während der unehelichen Schwangerschaft mit dem ersten Kind (der Mutter der Klientin) von dem Vater des Kindes verlassen wurde.

Es kam der Ausdruck "brennende Sehnsucht" hoch und wir klopften das im Zusammenhang mit der Großmutter. Die Klientin hatte offensichtlich die brennende Sehnsucht ihrer Großmutter nach dem Vater ihres ersten Kindes "übernommen", was sich jetzt im Brennen der Haut und der Sehnsucht nach Berührung äußerte.

Wir klopften einige Runden - die Sitzung dauerte ungefähr zwei Stunden. Danach hatte sich die Haut wesentlich beruhigt und das Brennen war verschwunden.

Spritzenphobie

In einem unserer letzten Seminare war ein Teilnehmer, der seit er sich erinnern kann, an einer massiven Spritzenphobie litt. Er konnte keine Filme ansehen im Fernsehen, wo eine Spritze vorkam. Jedes Mal, wenn er eine Spritze bekommen musste, versteifte er sich völlig und war wie gelähmt und anschließend fiel er in Ohnmacht. Er hatte es schon mit "MET n Franke probiert, aber es hatte nichts gebracht.

Körperlich löste der Gedanke an eine Spritze bei ihm eine ziehende Verkrampfung im Bauchraum aus. Wir klopften erst einmal diese körperliche Empfindung. Sie ließ etwas nach.

Dann forschte ich nach der Ursache: er konnte sich an nichts Konkretes erinnern. Ich fragte ihn, ob er jemals in seinem Leben krank gewesen sei. Es stellte sich heraus, dass er als Baby ein halbes Jahr im Krankenhaus gewesen war mit einer schweren Lungenentzündung. Wir klopften:

"Auch wenn ich so klein war und nicht wusste, dass die Spritzen gut für mich waren, bin ich okay, so wie ich bin."
Ich war so klein und hilflos
Es hat so weh getan, als ich die Spritzen bekommen habe
Ich wusste nicht, dass sie gut für mich waren
Sie haben einfach nur schrecklich weh getan
Ich war wie gelähmt
Ich konnte nur noch schreien
Ich wusste nicht, dass ich so krank war
Ich wusste nicht, dass sie mir helfen
Ich wusste nicht, dass sie mir das Leben gerettet haben
Ich war noch viel zu klein
Ich wusste nur: ich stell mich tot
Ich fiel in Ohnmacht
Dann musste ich den Schmerz nicht spüren
Dann tat es nicht so weh
Ich habe es überlebt
Ich brauche keine Spritzen mehr
Jetzt bin ich erwachsen, aber in mir läuft immer noch diese alte Programm
Spritzen sind gefährlich
Aber sie haben mir das Leben gerettet
Ich bin jetzt groß
Ich lasse jetzt diese alte Bahnung los
Spritzen sind okay, sie pieksen nur noch
und das tut nicht weh
Die Spritzen tun mir nichts mehr
Ich bin in Sicherheit

Daraufhin konnte ich die von ihm mitgebrachte Spritze auspacken und sie ihm auf den Handrücken halten. Das rief noch eine leichte Reaktion im Bauch hervor.

"Auch wenn noch ein Rest von Angst in meinem Bauch sitzt, bin ich okay und in Sicherheit"
Da ist noch ein Rest Ziehen in meinem Bauch, wenn ich diese Spritze da sehe
Da reagieren noch ein paar Gehirnzellen nach dem alten Muster
Ich lasse das jetzt los.
Ich bin in Sicherheit
Spritzen sind harmlos
Sie haben mir das Leben gerettet.
Sie sind gut für mich gewesen
Das weiß ich jetzt
und lasse alle Reste von Angst los

Danach konnte ich die Spritze in seine Armbeuge ansetzen ohne negative Reaktion. Er lachte völlig ungläubig, worauf ich mit ihm noch eine letzte Runde klopfte:

Auch wenn ich nicht glauben kann, dass das jetzt so schnell weg ist, ich bin okay.
Ich glaubs ja nicht!
Das soll weg sein mit so ein bisschen Klopfen?
Das fühlt sich so ungewohnt an!
Ich habe Angst, das kommt irgendwann wieder.
Ich kann es nicht glauben
Aber ich sehe diese Spritze an meinem Arm und es passiert nichts!
Ich habe tatsächlich keine Angst mehr.
Das Klopfen scheint doch zu wirken.
Ich bin sonst immer in Ohnmacht gefallen, wenn ich nur eine Spritze von ferne sah.
Jetzt ist sie auf meinem Arm auf meiner Haut und es passiert nichts!
Es war eine alte Angst und jetzt ist sie weg.
Das fühlt sich gut an!

Am nächsten Morgen berichtete er, dass er es noch mal probiert hat, ob es tatsächlich wirkt. Er stach sich sogar aus Versehen etwas in den Oberschenkel - ohne Probleme oder negative Reaktionen!

Das Ganze hat ungefähr eine viertel Stunde gedauert! So macht EFT Spaß!

Chronische Bauchschmerzen

Eine Frau rief an wegen chronischen Bauchschmerzen, die ihr seit zwei Jahren heftige Probleme bereiteten. Sie hatte es einmal geschafft, die Bauchkrämpfe mit EFT zu lösen, aber die Beschwerden kamen wieder. Die medizinische Abklärung brachte keine Ergebnisse. Wir klopften am Telefon: "Auch wenn mich diese schlimmen Bauchschmerzen so hilflos machen, bin ich eine tolle und gesunde Frau." Nach zwei Runden Klopfen waren die Bauchkrämpfe auf ein Ziehen um den Bauchnabel reduziert.

Dann stellte sich heraus, dass ihre Mutter vor zwei Jahren gestorben war, die ebenfalls immer starke Schmerzen hatte. Die Frau hatte nun Angst, dass sie ebenfalls ihr Leben lang unter diesen Schmerzen leiden würde, was wir dann klopften. Das Ziehen war verschwunden, aber nun meldete sich der Rücken. Ihr fehlte die Rückendeckung, die Unterstützung. Wir klopften auch das und die Schmerzen waren nicht mehr zu spüren, auch nicht bei Bewegung.

Sie war völlig verblüfft und konnte es nicht glauben. Es kam ein Durchgang mit der Angst vor einem Rückfall, dem Unglauben, dass es so schnell weg ist und der Abwehr, eine so schnelle Heilung nicht zu verdienen - und auch die allerletzten Reste von Unbehagen waren verschwunden. So macht Telefonieren Spaß!

Ruhiges Sterben mit EFT

Eine Frau mit Krebs rief an und wollte einen Termin bei mir. Einen Termin sagte sie ab, weil sie in die Klinik gekommen war, der nächste klappte dann. Sie kam und war sichtlich erschöpft und müde, sie hatte Krebs in fortgeschrittenem Stadium. Ihr Leben war sehr dramatisch verlaufen, sie musste sich durch vieles durchkämpfen und bewältigen, u. a. hatte sie es geschafft, sich von ihrer Alkoholsucht zu befreien und ihre zweite Ehe nach größeren Schwierigkeiten zu einem guten Miteinander zu bringen. Nun war sie wütend und traurig darüber, dass ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, wo ihr Leben endlich in friedlicheren Bahnen verlief, der Krebs ihr einen Strich durch die Rechnung machte. Sie konnte es nicht verstehen - wie es vielen Menschen geht. Sie fühlte sich letztendlich als Versagerin.

Ich sagte ihr, dass sie alles andere als eine Versagerin wäre, ich sähe eine Frau mit einem inneren sehr hellen Strahlen und viel Mut, mit den vielfältigen Schwierigkeiten des Lebens umzugehen, eine Frau, die trotz all den Problemen und Widrigkeiten nicht verbittert und rachsüchtig geworden sei, sondern sich die Wärme des Herzens bewahrt hätte... Das berührte sie sehr.

Wir klopften ein paar Runden über die Wut über die Krankheit, ihr Gefühl des Versagens und ihre Angst, Fehler gemacht zu haben und mit jeder Runde wurde sie ruhiger und weicher und strahlte das, was ich mit den Inneren Augen an ihr gesehen hatte, nach außen. Sie fühlte sich nach der Sitzung so wohl wie schon lange nicht mehr, ruhig und friedlich und im Einklang mit dem Krebsgeschehen, das sie nun nicht mehr als Feind ansah.

Eine Woche später rief mich ihre Freundin an und sagte mir, dass die Frau gestorben wäre. Sie sei so glücklich und erfüllt nach Hause gekommen, dass jeder erstaunt war, der sie sah und diese Erfüllung und der innere Frieden, den sie mit Hilfe von EFT gefunden hatte, begleitete sie bis zu ihrem friedlichen und schmerzfreien Tod wenige Tage später.

Spastik verschwindet mit EFT

Hier ein kleiner Bericht von der Erfahrung mit einer Klientin, die seit Jahren Probleme mit den Beinen hat, sie konnte schlecht gehen. Die Diagnose der Ärzte lautet "wahrscheinlich MS", aus meiner Erfahrung als Physiotherapeutin war das wohl eher eine "wir geben dem Kind mal einen Namen, damit wir Ruhe haben -Diagnose". Die Beine, besonders eines, waren schwach und neigten bei Berührung zu Spastik, was sie sehr belastete. Dazu kamen noch andere Symptome, die auch durch ihre Medikamente hervorgerufen wurden.

Zuerst klopften wir die Angst vor der Spastik, die von 9 auf 3 runter ging und dort blieb. Die Spastik selbst ließ sich an diesem Punkt nur noch an den Beugesehnen auslösen, nicht mehr überall. Nach einigem Forschen über die Ursachen des Stillstandes stellte sich u. a. heraus, dass ein HP bei ihr eine Virusinfektion getestet hatte, die diese Symptome hervorruft und ihr gesagt hat, dass sie solange die Symptome hätte, solange diese Informationen noch in ihrem Körper wären. Also klopften wir den Satz:

"Auch wenn ich Angst vor den Auswirkungen dieser Virus-Informationen habe, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin und bitte meinen Körper, diese Informationen auf allen Ebenen und aus allen Speicherorten zu löschen und danke ihm dafür!"

Eine Runde Klopfen mit diesem Satz und sowohl die Angst vor der Spastik als auch die physische Reaktion auf Berührung waren verschwunden. Sie konnte das Bein regelrecht durchkneten, ohne dass es zu einer Spastik kam und sie konnte das Bein problemlos heben, was vorher auch nicht möglich war. Das Gehen fiel ihr anschließend ebenfalls deutlich leichter.

Eine Woche später: Die Spastik war wieder da, und wir forschten weiter nach den Ursachen. Es zeigte sich immer wieder eine Angst vor dem Unbekannten, die sie am meisten fürchtete. Da sie als Kind im Krieg schlimme Erlebnisse hatte, klopften wir die Todesangst, die sie als Kind erfuhr und die sie lähmte (!) Dazu kam noch die Angst vor Auflösung und nicht mehr zu wissen, wer sie ist.

Nachdem wir das alles ebenfalls geklopft hatten, war die Spastik verschwunden und sie fühlte sich, als wäre eine neue Tür aufgegangen. Die schwarze Wand, die sie immer vor sich sah und die sie vor den unbekannten Emotionen schützte, war fort und sie fühlte sich müde und erleichtert.

EFT und eine chronische Schulterentzündung

(Über den Erfolg von Proxy-tapping)

Eine Freundin von mir klagte schon seit Monaten über Beschwerden in ihrer linken Schulter. Sie hatte Schmerzen und konnte den Arm immer schlechter bewegen. Verschiedene klassische Therapien wie Krankengymnastik, Osteopathie, Homöopathie, etc. brachten kaum Erfolg.

Auf einer Autofahrt klagte sie mir ihr Leid und ich bot ihr an, für sie zu klopfen. Ich wusste, dass sie eine gewisse Scheu vor der "Klopferei" hatte und sah darin eine Möglichkeit, dass sie durch diese Weise den Erfolg am eigenen Leib spüren könnte.

Wir hielten uns nicht bei den physischen Beschwerden auf, sondern gingen sofort zum emotionalen Anteil. Da gab es primär eine enorme Wut auf ihren Partner und zusätzlich viele Ängste, ihre Arbeit als Krankengymnastin und Heilpraktikerin nicht mehr ausüben zu können, was dann auch eine große Problematik hinsichtlich der Existenz aufwerfen würde.

Ich klopfte an mir die Wut, während sie fuhr. Ich benutzte die Erzähltechnik, d.h. ich sprach alles aus, was mir in den Sinn kam, während ich die Punkte klopfte. Plötzlich kam zur Wut noch ein großes Gefühl der Trauer und des Schmerzes in mir hoch, was meine Freundin sofort bestätigte und sie erkannte plötzlich, dass ihr Vater und ihr Partner die gleichen Verhaltensmuster hatten, unter denen sie so sehr gelitten hatte und litt.

Ich klopfte den seelischen Schmerz, die Trauer, die gesamten Aspekte des Verhaltens von ihrem Vater und ihrem Partner weiter mit der Erzähltechnik und es trat eine zunehmende Ruhe ein. Der Stresslevel ging von ursprünglich 10 auf 3. Dann schloss ich einen Entscheidungssatz mit ein, der schlagartig eine Erhöhung der gesamten Energie hervor rief. Der Entscheidungssatz war hier:

"Auch wenn ich immer noch wütend und enttäuscht bin, dass sich mein Vater und mein Partner so verhalten und mich damit verletzen, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin und entscheide mich dafür, jetzt für mich selbst zu sorgen und mir zu erlauben, mich innerlich von allen äußeren Angriffen zu distanzieren und meine Aufmerksamkeit auf das Gute zu richten, was auch da ist."

Sie fühlte sich wesentlich kraftvoller als vorher und als sie ihre Schulter bewegte, kam sie doppelt so hoch wie vorher! Dabei hatten wir keinen einzigen Aspekt ihrer Schulterbeschwerden geklopft! Ihre Scheu vor dem Klopfen überwand sie am nächsten Tag, als wir noch ein weiteres Thema bearbeiteten, dessen Level von 10 in einer Runde auf 0 ging, was uns beide sehr verblüffte! Ihre Schulter war danach fast völlig frei in der Bewegung, was sie völlig von EFT überzeugte und dazu animierte, jetzt selbst mit EFT an der Lösung ihres Schulterproblems weiter zu arbeiten!

EFT und Fibromyalgie

(auch fälschlich Weichteilrheuma genannt)

Stellt Euch jemand vor mit Schlafstörungen, jeden Morgen zerschlagen aufzuwachen, steif wie eine alte Oma, mit Schmerzen in den Muskeln wie Muskelkater nur schlimmer, mit Koordinations- und Gedächtnisstörungen, mit Kopfschmerzen und Depressionen, Appetitlosigkeit, mutlos, sogar streckenweise mit Suizid-Gedanken, und ohne Hoffnung auf Heilung, da Fibromyalgie nicht heilbar ist, laut Schulmedizin.

Fakt ist: diesen Zustand hatte ich ungefähr drei Jahre mit zunehmender Tendenz. Dann begegnete mir EFT und ich begann allgemein meine emotionalen Themen zu klopfen, auch die Schmerzen, die mir sehr zu schaffen machten. Stück für Stück lösten sich alte Traumata auf, heilten alte emotionale Wunden und ließ der Schmerz nach. Eine Weile hatte ich sogar völlig Ruhe und war schon ganz glücklich, bis ein neuerlicher akuter Schmerzanfall mich völlig aus der Bahn warf!

Ich hatte einen Termin bei meinem Osteopathen und auf dem Weg zu ihm klopfte ich die Schmerzen in den Beinen. Plötzlich ging mir ein Kronleuchter auf: ich hatte die Schmerzen, um meinen Ex-Mann zu bestrafen! Er sollte sehen, wie schlecht es mir ginge und sich schuldig fühlen für das, was er mir angetan hatte!

Ich bekam eine totale Wut auf mich selbst, dass ich mich so idiotisch und verrückt nur selbst bestrafte und klopfte wie eine "Bekloppte" ;-) während ich weiter fuhr. In der Praxis angekommen, stellte mein Osteopath fest, dass die üblichen Blockierungen in meiner Wirbelsäule wesentlich weniger waren und sich obendrein leichter korrigieren ließen und als ich nach Hause fuhr, war ich völlig schmerzfrei!

Danach sind trotz einiger weiterhin existierenden Belastungen die Schmerzen nicht mehr wieder gekommen. Zwar gab es einige Anflüge davon, aber dann tappte ich sofort und das war s dann auch schon. Ich kann jedem nur Mut machen, diese Methode auch bei chronischen Krankheiten einzusetzen! Es lohnt sich!

EFT und mangelndes Selbstwertgefühl

(Vaterproblematik)

Ein Klient kam mit dem Wunsch nach einer Familienaufstellung. Um herauszufinden, was genau er gelöst haben wollte, stellte ich ihm ein paar Fragen, wobei sich schnell herauskristallisierte, dass er einen großen Stress auf seinen Vater hatte, der immer andere Jungen vorzog. Diese Situation war bei ihm eine dicke 10 auf der Stress-Skala und überschattete alle anderen Aspekte, die ihm noch einfielen. Beruflich wie privat fühlte er sich latent immer unsicher und kompensierte das durch Wutanfälle, unter denen er selbst am meisten litt.

Wir klopften die Situation in zwei Runden auf 3, wobei er deutlich physische Reaktionen spürte, Herzklopfen, Stiche in der Brust, Hitze, alles Dinge, die er auch kannte als Reaktion auf Stress. Aber auch Erleichterung, ein Gefühl, als würde ihm eine Last abfallen. Rein intuitiv machte ich mit ihm nun eine Aufstellung und es stellte sich heraus, dass dieses Muster, was er von seinem Vater erlebt hatte, sich über die Generationen hindurch zog. Kein Vater hatte seinen Sohn vor den anderen anerkannt. Wir konnten diese Verstrickung erfolgreich auflösen und der Mann fühlte sich jetzt nicht nur erleichtert, sondern konnte zum ersten Mal die Liebe seines Vaters spüren, die dieser ihm nie zeigen konnte, was ihn tief bewegte!

Zum Abschluss fragte ich ihn noch mal nach der ursprünglichen Situation, der Stress dort war jetzt auf 0 wie auch die anderen Aspekte, die ihn ursprünglich belasteten. Wir klopften noch eine Abschlussrunde:

Auch wenn ich einfach nicht glauben kann, dass EFT so schnell wirkt, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin und entscheide mich dafür, dem, was ich damit erlebt habe, zu vertrauen!

Einige Zeit später berichtete er mir dann, dass sich das Verhalten seines Vaters ihm gegenüber völlig verändert hätte, obwohl er seine Arbeit mit keinem Wort erwähnt hat. Das hat ihn vollends von EFT überzeugt!

EFT und Entscheidungsschwierigkeiten

Eine junge Frau kam zu mir, die gerne Heilpraktikerin werden wollte, aber sich nicht sicher war, ob es das Richtige für sie sei. Es kristallisierten sich schnell einige Punkte heraus, die für sie wichtig waren.

* Die Angst, die Prüfung nicht zu schaffen

* Lernblockaden

* Unsicherheit darüber, ob sie die Ausbildung überhaupt machen sollte

Die Angst vor der Prüfung war eine glatte 10. Sie fühlte sich sehr unter Druck gesetzt, da sie auch immer wieder hörte, dass Leute durchgefallen waren. Obwohl der Prüfungstermin noch in weiter Ferne lag, empfand sie das wie ein Alpdruck auf ihr lasten. Das wiederum hatte Lernschwierigkeiten zur Folge, sie konnte sich nur schwer konzentrieren und hatte den Eindruck, nicht wirklich im Stoff voran zu kommen. Immer wieder kamen ihr auch Zweifel, ob es wirklich die richtige Entscheidung war.

Ich fragte sie, was sie sich denn von einer HP-Ausbildung erhofft. Sie gab an, Menschen helfen zu wollen, was sie in ihrem momentanen Beruf als Einzelhandelskauffrau nicht könne. Sie mache schon seit einiger Zeit Reiki und Ayurveda-Massagen und das wäre ein guter Ausgleich für den Stress, den sie sonst hätte und sie wolle das einfach ausbauen

Wir klopften den Satz:

"Auch wenn ich an der Richtigkeit meiner Entscheidung zweifele, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin!"

Dabei stellte sich heraus, dass sie mit dem zweiten Teil erhebliche Schwierigkeiten hatte. Sie erzählte dann, dass sie an der Rezeption eines Konzerns arbeitet und sich dort immer fehl am Platz fühlt, weil sie sich eigentlich nicht für kompetent und redegewandt hält.

"Nicht wirklich liebenswert?"

"Nein!"

"Was meinen Ihre Kollegen dazu? Sind die der gleichen Meinung?"

"Nein, eigentlich bekomme ich von ihnen recht positives Feedback, ich kann es nur nicht glauben, dass sie es wirklich ernst meinen."

Wir begannen zu klopfen und dabei kristallisierten sich folgende Sätze heraus:

"Auch wenn ich glaube, nicht wirklich liebenswert zu sein, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin!"

"Auch wenn ich mich in meinem Job inkompetent und überfordert fühle, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin!"

"Auch wenn ich es hasse, vor aller Augen in der Öffentlichkeit Rede und Antwort stehen zu müssen, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin!"

Sie begann immer deutlicher zu realisieren, dass ihr Wunsch Heilpraktikerin zu werden, eigentlich eine Flucht aus dem Druck war, den sie in ihrem Job empfand. Je mehr der Stress auf ihre momentane Situation sich löste, desto mehr rückte auch der Wunsch, die HP-Ausbildung machen zu wollen weiter in die Ferne. Zudem kam ihr die Erkenntnis, dass sie es eigentlich immer ihrem Vater recht machen wollte, der Mediziner war und sich erhoffte, dass seine Tochter ebenfalls Medizin studieren würde.

"Auch wenn ich meinen Vater enttäuscht habe, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin!"

"Auch wenn mein Job nicht das ist, was mein Vater für mich gewollt hat, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin!"

Den nächsten Satz klopften wir als Entscheidungs-Trio: negativ, positiv, abwechselnd.

"Auch wenn mein Vater es nur gut gemeint hat, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin und entscheide mich dafür, seine Liebe zu sehen und zu meiner eigenen Entscheidung zu stehen!"

Sie fühlte sich danach sehr gelöst und erleichtert und als ich sie bat, noch mal an die Ausgangssituation zu denken - ihre Entscheidungsschwierigkeiten mit allen Folgen - waren alle Punkte auf 0. Auch die Vorstellung an der Rezeption ihrer Firma mit fünf Leuten gleichzeitig verhandeln zu müssen, machte ihr keine Probleme mehr. Sie freute sich jetzt sogar darauf und sagte, dass sie die Entscheidung zur HP- Ausbildung erst einmal ruhen lassen würde, bis es zu einem echten inneren Bedürfnis geworden wäre und dann könne sie ja immer noch sehen, was sie macht!


Eine chronische Blasenentzündung

(EFT & Farbtherapie)

Dieser Tage kam eine Frau zu mir, die seit Monaten unter einer chronischen Blasenentzündung mit Brennen und Schmerzen litt und keinen Rat mehr wusste. Sie hatte schulmedizinisch alles durchlaufen, was es an Interventionen gab, selbst stärkste Antibiotika halfen nur kurzfristig, es schlug auch keine Homöopathie an.

Ich klopfte mit ihr zuerst die Wut über ihren Zustand, ihre Hilflosigkeit und die Angst, die Entzündung könnte nach oben in die Nieren steigen. Dann nahmen wir das Brennen in Angriff: was sie so brennend beschäftigt und was das Brennen verhindert / erlaubt. Ich gehe jetzt nicht auf die einzelnen Aspekte ein, aber wir kamen nach kurzer Zeit auf das Thema Sexualität und ihrem Verhältnis dazu - auch in ihrer Partnerschaft. Wir klopften dazu ein paar Runden.

Sie fühlte sich danach emotional ausgeglichener, aber das Brennen hatte nicht wesentlich nachgelassen. An diesem Punkt ging ich zur Behandlung mit Farbe über. Ihre Blase brauchte erst ein warmes Hellgrün, was sofort ein Gefühl der Entspannung und wohligen Ausdehnung hervorrief. Das Brennen ließ ebenfalls nach. Gegen die Bakterien brauchte die Blase Rot, ein richtig schönes Feuerrot, was den Eindruck hervorrief, dass das Immunsystem richtig freudig in Fahrt kam! Dann kamen andere Körperreaktionen dazu, die wir erst mit Farbe vorbereiteten und danach mit EFT angingen.

Das brachte den gewünschten Durchbruch, da sich jetzt das Kernthema zeigte. Endlich konnten die Tränen an der richtigen Stelle fließen! Die Dame sagte, dass sie seit Jahren nicht mehr so hätte weinen können und empfand das als eine große Erleichterung, vor allem, weil sie die ganze Zeit auch klopfte, während sie unter Tränen alles erzählte, was ihr auf der Seele brannte.

Ihre Blase fühlte sich nach dem Tränensturm angenehm warm und entspannt an, das Brennen war vollständig verschwunden! Die Freude war groß und das Staunen über die Effektivität dieser Kombination von EFT und Farbtherapie entsprechend, was mich natürlich auch sehr freute!

Am nächsten Morgen rief sie noch mal an, das Brennen war etwas zurück gekommen, aber mit einer Runde Klopfen und einer weiteren Farbintervention schnell wieder beruhigt. Eine Woche später kam die Rückmeldung, dass seitdem wirklich Ruhe war, kein Brennen, keine sonstigen Symptome, alles im grünen Bereich!


EFT und eine verzweifelte Mutter

Eine Klientin bekam im März ihr erstes Kind und rief mich die Tage ganz verzweifelt an. Sie war so mit den Nerven fertig, dass sie sogar einmal nah daran war, ihr Kind einfach auf den Boden zu werfen. Darüber war sie sehr schockiert und wusste sich keinen Rat mehr. Ich fuhr kurzerhand zu ihr und wir begannen mit EFT zu arbeiten.

(Ich gehe hier aus Platzgründen nur kurz die einzelnen "Stationen" der Arbeit durch, wir klopften jeden der angesprochenen Aspekte, mit dem entsprechenden Satz bis auf 0.)

Das, was ihr am meisten zu schaffen machte, war ihr Gefühl, durch ihr Mutterdasein eingesperrt zu sein, buchstäblich in Ketten gelegt und angebunden zu sein. Sie hatte den Eindruck, dass sie selbst gar nicht mehr als eigenständige Person existierte, dass sie keinen Freiraum mehr hatte und sich dadurch auch nicht mehr richtig wahrnehmen konnte.

Die Situation, wo sie nah daran war, aus lauter verzweifelter Hilflosigkeit ihr Baby einfach in die Ecke zu knallen, weil es so schrie, hatte eine Menge Stress in ihr ausgelöst. Sie war völlig entsetzt darüber, dass sie so sehr die Kontrolle verlieren konnte, sogar ihr Kind zu gefährden.

Sie war deswegen extrem wütend auf sich selbst und auch wütend auf ihren Mann, der ihr in dieser Situation auch nicht helfen konnte und sie nach ihrem Gefühl im Stich ließ, alleine ließ. Sie hatte den Eindruck, ihre großen Opfer als Mutter würden von ihrem Mann und ihrer Umgebung überhaupt nicht gesehen und gewürdigt.

Sie fühlte sich völlig überfordert, wenn das Kind schrie und keine ihrer Maßnahmen, es zu beruhigen, wirklich halfen. Dann hatte sie das Gefühl als Mutter, Frau und Mensch völlig zu versagen und es nicht zu schaffen, mit dem Baby zurecht zu kommen.

Als wir dieses Thema tappten, wurde ihr sehr schwindlig, sie zog sich energetisch zurück. Sie sagte, das wäre eine bekannte Reaktion, immer wenn sie sich überfordert fühlte und sich zu etwas gezwungen fühlte, was sie eigentlich nicht wollte. Dazu fiel ihr eine Episode aus der Schule ein, wo ihr Sportlehrer sie zwang, Weitsprung zu machen, was sie überhaupt nicht konnte. Sie fiel später auch öfter in Ohnmacht. Wir klopften ihr Muster, sich energetisch aus einer Situation zu ziehen, in der sie zu etwas gezwungen wird, was sie nicht kann oder will.

Das brachte dann die Erkenntnis, warum sie so extrem wütend wurde, wenn ihre Tochter so schrie. Ihre Tochter zwang sie in der Situation zu bleiben, in der sie sich eigentlich völlig hilflos und überfordert fühlte und in der sie sich normalerweise durch eine innere Flucht befreien würde. Das war ihr ursprüngliches Gefühl, eingesperrt und in Ketten gelegt zu werden! Wir klopften den Hass auf ihre Tochter und ihre Wut auf sich selbst, dass sie diesen Hass hatte und sich doch gleichzeitig völlig für ihre Kleine aufopferte.

Danach war sie sehr ruhig. Als wir alle Situationen noch einmal durchgingen, ob noch Reste zu bearbeiten wären, waren alle auf 0 und sie fühlte sich sehr erleichtert. Die Wut und das Gefühl eingesperrt zu sein, waren verschwunden, ebenso das Gefühl, sie wäre als eigenständige Person nicht vorhanden. Sie glaubte auch nicht mehr, eine schlechte Mutter zu sein, sondern fühlte sich den kommenden Herausforderungen gewachsen. Vor allem mit EFT!

Währenddessen schlief die kleine Maus, die zu Beginn der Behandlung noch knötterig gequengelt hatte, friedlich und entspannt und ich verließ eine ebenso friedliche und entspannte und vor allem glückliche Mutter, deren Rückenschmerzen und Schulterverspannungen sich ebenso gründlich aufgelöst hatten wie die seelischen "Knoten"!

Schulterschmerzen nach kaltem Luftzug

Eine Teilnehmerin einer meiner Seminare klagte über ziehende Schulterschmerzen, die vom Schulterblatt bis in ihre Finger zog. Sie hatte "schon immer" Nackenprobleme, aber die Schulterschmerzen kämen von einem kalten Zug, den sie sich im Urlaub "eingefangen" hatte. Wir klopften erst im Rahmen des Seminars die Beweglichkeit der Halswirbelsäule - bei allen mit sichtbarem Erfolg! Bei ihr war es zwar nur wenig, aber immerhin hatte das Kribbeln in den Fingern aufgehört. Dann klopften wir gemeinsam die seelische Last, die auf den Schultern lastet - diesmal mit größerem Erfolg für die Beweglichkeit ihrer Halswirbelsäule, aber der Schulterschmerz war nach wie vor da.

Ich fragte sie, was bei ihr denn lastet und sie erzählte, dass ihr Mann vor drei Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben sei. Ich fragte sie, ob sie die Schmerzen behalten wolle, weil sie sich dadurch mit ihrem Mann verbunden fühle und sie begann zu weinen. Ich hatte den Nagel auf den Kopf getroffen! Sie fühlte sich ihm gegenüber schuldig, wenn es ihr gut ging, wo er doch so gelitten hat. Es war eine glückliche Ehe gewesen und sie wollte unbewusst den Schmerz behalten, um die Verbindung mit ihrem Mann dadurch aufrecht zu erhalten.

Wir klopften ihre Schuldgefühle und ihren Schmerz ihn verloren zu haben, der noch einmal hoch kam und dann kehrte Ruhe ein. Ihre Halswirbelsäule, die ihr schon Jahre Probleme bereitet hatte, wurde mit jeder Klopfrunde beweglicher und die Schulterschmerzen waren fast ganz verschwunden.

Am nächsten Tag berichtete sie, dass die Schulterschmerzen auf der Stress-Skala zwischen eins und zwei lägen. Wir machten die Augenrollübung und danach war der Schmerz völlig verschwunden, was sie sehr verblüffte! Und mich freut!


Hautjucken II

Ein juckender Hautausschlag am Hals brachte eine junge Dame schier zur Verzweiflung. Die Juckerei machte sie nervös. Der Wert auf der Stress-Skala war eine 8. Wir klopften:

"Auch wenn ich diesen juckenden Hautausschlag am Hals habe, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin!"

Jucken etwas geringer, bei 6.

"Auch wenn mich das Jucken nervös und wütend macht, liebe..."

brachte den Wert auf 4.

Ihre Haare störten sie plötzlich, sie konnte die Haare am Hals nicht vertragen - Wert lag bei 7.

"Auch wenn mich die Haare am Hals stören, liebe...."

- liess den Wert auf 0 gehen! Es blieb noch eine kreisrunde Stelle am Hals, die sie störte:

"Auch wenn diese kreisrunde Stelle mich noch juckt, liebe..."

- Erfolg! Das Jucken war weg, die Schwellung ebenfalls, geblieben war eine leicht gerötete Stelle, was sie aber nicht weiter beklopfen wollte. Zum Abschluss klopften wir noch den Satz:

"Auch wenn ich Angst habe, dass die Juckerei wiederkommt, liebe...."

- auch das brachte den Wert von 5 auf 0 in einem Durchgang. Jucken, Haare, Nervosität und Angst waren kein Thema mehr. Alles in allem dauerte diese Sitzung ungefähr eine Viertelstunde. Am nächsten Tag war die Rötung ebenfalls völlig verschwunden und die junge Dame fühlte sich sehr ausgeglichen.

Inkarnationserfahrung

Ein kleiner Erfahrungsbericht am Rande von einer Klientin. Sie hatte ein massives Problem mit dem Thema Eifersucht, was sie sehr quälte. Ihr Mann hat eine Kollegin, mit der zusammen er berufsbedingt viel reist und mit der er gut befreundet ist. Die Klientin bekam regelmäßig regelrechte Eifersuchtsanfälle, die sich sogar bis zu Mordgedanken steigerten, obwohl ihr Mann ihr eigentlich keinen Anlass dazu bot. Sie litt sehr darunter und klopfte diesen Themenkreis immer wieder in den verschiedensten Varianten durch, allerdings mit recht wenig Erfolg. Akut verschwand die Eifersucht und die damit zusammenhängenden Gedanken, aber es kam bei der nächsten gemeinsamen Dienstreise wieder hoch.

Ich riet ihr dann im Geschichtenerzähl-Stil zu klopfen, beginnend mit dem Satz:

"Auch wenn meine unbändige Eifersucht und das Gefühl L. am liebsten erschlagen zu wollen, ursprünglich aus einer völlig anderen Inkarnation stammt, akzeptiere ich mich völlig so, wie ich bin und entscheide mich dafür, diesen ganzen Müll aus der Vergangenheit ein für allemal aus meinem Zellgedächtnis zu entlassen."

Ich bat sie dann, einfach die Geschichte zu erzählen, so wie sie es empfand, wie es gewesen sein könnte und dabei zu klopfen. Eine klassische Dreiecksgeschichte von einem Mann zwischen zwei Frauen, in der die andere Frau ihr vorgezogen wurde und sie daraufhin beide vergiftete und dafür gehängt wurde. Es kamen in Begleitung der Bilder viele Körperreaktionen, abwechselnd zittern, frieren, schwitzen, Krämpfe, Übelkeit, Erschöpfung und dann eine tiefe entspannte Ruhe, als sie am Ende der Geschichte angelangt war. Die Eifersucht war völlig verschwunden und mit ihr auch die Mordgedanken und der innere tiefe Schmerz, der durch die damalige Zurückweisung entstanden war.

Ich kann dazu nur sagen, dass wir nicht wissen, wie wir solche Erinnerungen speichern, aber wenn sich Dinge partout nicht lösen lassen und die negativen Emotionen immer wieder scheinbar grundlos einstellen, ist es durchaus eine Möglichkeit, es auf diese Weise zu probieren, unabhängig davon, ob man von einer Reinkarnation überzeugt ist oder nicht, oder ob wir konkrete Erinnerungen an etwas haben oder nicht oder woher sie stammen. Wichtig ist, was sie auslösen im Hier und Jetzt und dass wir sie auch im Hier und Jetzt mit EFT auflösen können.

Reaktion auf Reinkarnationserfahrung

Liebe Gabriele!

Gestern habe ich ganz spontan deinen Satz zum Thema Reinkarnation geklopft:

"Auch wenn meine jetzigen Gefühle ursprünglich aus einer völlig anderen Inkarnation stammen, akzeptiere ich mich vollkommen so, wie ich bin und entscheide mich dafür, diesen ganzen Müll aus der Vergangenheit ein für allemal aus meinem Zellgedächtnis zu entlassen"

Mein Partner bezahlt durch den Umzug momentan sehr viel für mich, womit ich immer wieder zu tun habe. Gestern nun war er sehr im Stress und machte eine Bemerkung, die bei mir sofort auslöste "Nun hält er dir das doch vor, dass er soviel Geld für dich ausgeben muss". Wohlgemerkt, ich habe es so interpretiert, er hat es nicht gesagt!!!

Da ich dieses Thema "mich finanziell vom Mann abhängig fühlen; selbst zuwenig Geld zu haben etc." schon seit Jahren bearbeite und seit 1 Jahr eben auch intensiv mit EFT und es immer wieder hochkommt, dachte ich "Was soll`s, nun probiere ich den Satz von Gabriele, egal was ich über Reinkarnation denke".

Interessant war noch (!), dass ich kurz vorher einen Vortrag betreut habe, Thema "Versteh mich doch", in dem die Referentin einer Frau empfahl, sich doch mal sexy zurecht zu machen, um in ihrer Ehe etwas zu verändern. Nachdem ich mir das eine Weile angehört hatte, habe ich Protest eingelegt, der dann auch von den anderen Frauen unterstützt wurde. Es ging der Referentin darum, dass wir Frauen uns ruhig auch ein wenig von den "Tussis" (jene Frauen, die einen Mann mit sexy Aufmachung aufreißen wollen) abgucken können und dass dahinter letztlich die weibliche Energie, die Liebeslust, steckt. Sie hat`s allerdings sehr, sehr unglücklich rübergebracht.

Wie dem auch sei, ich habe schon von Kindheit an etwas gegen diese Art von Frauen; sie waren mir immer etwas zu "nuttig". Ich habe mich auch selbst nie gerne geschminkt geschweige denn gestylt.

Dennoch ist mir im Zusammenhang mit der Aufarbeitung meiner Beziehungen zu Männern mal des öfteren der Gedanke gekommen, dass ich mich "prostituiert" habe, um z.B. in der 1. Ehe Sicherheit und Geborgenheit zu bekommen und in anderen Beziehungen anderes. Mittlerweile weiss ich, dass viele Frauen unserer Kultur glauben, sie dürften den Männern aus diesen oder jenen Gründen sexuell nichts abschlagen etc. Was letztlich das Gefühl der "Prostitution" hinterlässt.

So nun wieder zum Satz zurück. Ich habe deinen Satz geklopft:

"Auch wenn ich mich von X finanziell so abhängig fühle - und auch wenn ich mich immer wieder von Männern abhängig fühlte, wenn sie mir materielle oder finanzielle Geschenke machten - und auch wenn dieses Gefühl aus einer völlig anderen Inkarnation stammt ......"

Noch während ich die einzelnen Punkte klopfte, dachte ich "Ich muss die sexuelle Verpflichtung gegen Geld klopfen". Gesagt, getan - mit demselben Satz das Gefühl, sexuell verpflichtet zu sein, wenn ich von Männern Geschenke und Geld annehme.

Dann kam mir plötzlich eine ganze Szene: Ablauf in einem Bordell (so die Zeit, wo die Frauen Reifröcke trugen bzw. die Prostituierten diese Federn auf dem Kopf, wenn sie in Corsage etc. in der Bar arbeiteten). Dazu habe ich alles geklopft, was mir so an Bildern kam, begleitet von echt ekligen Gefühlen!!!!! Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich da raus kam!

Interessant ist, ich habe in dem "Film" toll ausgesehen, total schlank und richtig hübsch. Aber ich musste meinen Körper eben aus der Not heraus, weil ich "keine andere Wahl hatte", gegen Geld zur Verfügung stellen.

Nun habe ich in der Zeit seit ich mit X. zusammen bin, also in den letzten 1 1/2 Jahren fast 8 kg zugelegt! Er ist der erste und einzige Mann, bei dem ich aus dem Bauch heraus sagen kann, er ist der Richtige (bei den anderen, sagte der Bauch immer "Nein" und ich wollte es nicht hören) und wir haben eine sehr offene, ehrliche, vertrauensvolle, auch lustvolle und gleichwertige Beziehung.

Dann fiel mir auf, dass meine ganze EFT Arbeit mit dem Schlanksein gar nichts fruchten kann, wenn schlank und schön für mich gleichbedeutend mit Prostitution ist - weil in einer anderen Inkarnation bereits erlebt - und ich eben diese Ebene mit X gar nicht habe.

Dazu habe ich dann auch noch mal mit dem Film von "damals" geklopft.

Probleme "Gewicht" und "Geld" scheinen also zusammenzugehören. Irgendwie ist das Thema noch nicht wirklich rund für mich, obwohl ich das Gefühl habe, einen unheimlich wichtigen Schritt getan zu haben, indem ich mit der "Hure" in mir mehr Frieden gefunden habe und die damalige Not anerkannt habe.

Wenn du das so liest, hast du vielleicht auch noch eine deiner Eingebungen, mit denen du mir helfen könntest, wirklich Frieden mit dieser Inkarnation zu schließen, so dass sie sich auf heute nicht mehr negativ auswirkt!?!

Herzliche Grüße A.

Bandscheibenvorfall

Ein junger Mann kam mit starken Schmerzen im rechten Bein, die zur Hüfte zogen. Er hatte eine schlaflose Nacht verbracht und konnte am nächsten Morgen kaum stehen. Wir klopften die physischen Symptome und brachten den Schmerz bis auf einen kleinen Rest weg. Da er einen Termin hatte, konnten wir es nicht bis zum Ende auf Null klopfen.

Zwei Tage später stellte sich heraus, dass es sich um einen akuten Bandscheibenvorfall handelte, die Schmerzen waren wieder gekommen und er sollte drei Tage später operiert werden. Diesmal kam er mit mehr Zeit. Ich hielt mich nicht bei den akuten Symptomen auf, sondern ging sofort an die Emotionen, die durch die bevorstehende OP angetriggert wurden: die Angst im Rollstuhl zu landen, die Angst, seinen Lebensunterhalt nicht mehr so verdienen zu können, die Angst seine beste Freundin zu verlieren - das waren die Ängste, die ihm im Rücken saßen.

Wir klopften auch den Satz, den Körper zu bitten, dass die Bandscheibe wieder an ihren normalen Platz zurück rutschen möge und die Entzündung und Nervenreizung reduziert würde - was schon eine ganze Portion Erleichterung brachte, sehr zum Erstaunen des jungen Mannes.

Wir klopften dann seine Ängste eine nach der anderen - wobei noch einige Nebenschauplätze erschienen - und nach und nach ließen die Schmerzen nach. Bis auf einen kleinen Rest. Den konnte und wollte er nicht loslassen, weil ihn der Schmerz schon so lange begleitet hatte und weil ihm dieser Schmerz als ein Warnsignal dienen würde. Er konnte schmerzfrei laufen und stehen und sich frei bewegen, was eine Stunde vorher unmöglich erschien!

Update 8.11. Die Operation verlief erfolgreich und der junge Mann erholte sich sehr schnell.

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